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So war das Karriereforum Wirtschaft und Gesellschaft 2025

28.11.2025

Kafowige2025 1

„Macht Ihnen Netzwerken Spaß?“, lautete die Einstiegsfrage von Dr. Sven Horak, mit der er Mitte November die Teilnehmenden der Veranstaltung begrüßte. Der Zizza Tobin Professor of Management war vom The Peter J. Tobin College of Business an der St. John's University in New York virtuell zugeschaltet.

Die Frage wie auch die Antwort darauf habe für viele eine moralische Komponente, „einen Beigeschmack“. Denn sie impliziere, dass man womöglich andere ausnutze, um eigene Ziele zu erreichen wie einen Job zu bekommen oder den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Dabei darf und sollte Netzwerken Spaß machen. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass es das Wohlbefinden steigert und die mentale Gesundheit fördert. „Wir tun das von Natur aus, weil wir soziale Wesen sind.“ Das gelte auch für Forschende, die zum Beispiel auf Konferenzen miteinander, mit Co-Autoren oder Herausgebern von Fachzeitschriften Kontakte knüpfen.

Sven Horak beleuchtet das Thema international, eingebettet in das jeweilige kulturelle und institutionelle Umfeld und stellt die Unterschiede fest, etwa von kollektiven zu individualistischen Gesellschaften. So bekommt er „Inspiration aus dem Ausland“ für das Tool, das er gerade entwickelt: den Networking Type Indicator. Durch Selbsteinschätzung mit Gegensatzpaaren wie „instrumental oder affektiv“ und „proaktiv oder passiv“ könnte es helfen zu erreichen, wozu er die Teilnehmenden motivierte: „Machen Sie Ihre Netzwerkfähigkeit zu einem zentralen Bestandteil Ihres Kompetenzportfolios. Verwandeln Sie ein Soft Skill in ein Hard Skill.“

Im Anschluss an den Impuls teilte sich das Publikum auf drei Panels mit promovierten Mitarbeitenden aus der Wirtschaft und Gesellschaft auf. Die Gruppen tauschten sich fachspezifisch dazu aus, welche Rolle Netzwerke in der außeruniversitären Arbeitswelt spielen. Die Doktorand*innen bekamen von ihren Vorgänger*innen praxisnahe Tipps mit auf den (Karriere-) Weg nach dem Motto: Was ich damals selbst gern gewusst hätte…

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„Macht Ihnen Netzwerken Spaß?“, lautete die Einstiegsfrage von Dr. Sven Horak, mit der er Mitte November die Teilnehmenden der Veranstaltung begrüßte. Der Zizza Tobin Professor of Management war vom The Peter J. Tobin College of Business an der St. John's University in New York virtuell zugeschaltet.

Die Frage wie auch die Antwort darauf habe für viele eine moralische Komponente, „einen Beigeschmack“. Denn sie impliziere, dass man womöglich andere ausnutze, um eigene Ziele zu erreichen wie einen Job zu bekommen oder den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Dabei darf und sollte Netzwerken Spaß machen. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass es das Wohlbefinden steigert und die mentale Gesundheit fördert. „Wir tun das von Natur aus, weil wir soziale Wesen sind.“ Das gelte auch für Forschende, die zum Beispiel auf Konferenzen miteinander, mit Co-Autoren oder Herausgebern von Fachzeitschriften Kontakte knüpfen.

Sven Horak beleuchtet das Thema international, eingebettet in das jeweilige kulturelle und institutionelle Umfeld und stellt die Unterschiede fest, etwa von kollektiven zu individualistischen Gesellschaften. So bekommt er „Inspiration aus dem Ausland“ für das Tool, das er gerade entwickelt: den Networking Type Indicator. Durch Selbsteinschätzung mit Gegensatzpaaren wie „instrumental oder affektiv“ und „proaktiv oder passiv“ könnte es helfen zu erreichen, wozu er die Teilnehmenden motivierte: „Machen Sie Ihre Netzwerkfähigkeit zu einem zentralen Bestandteil Ihres Kompetenzportfolios. Verwandeln Sie ein Soft Skill in ein Hard Skill.“

Im Anschluss an den Impuls teilte sich das Publikum auf drei Panels mit promovierten Mitarbeitenden aus der Wirtschaft und Gesellschaft auf. Die Gruppen tauschten sich fachspezifisch dazu aus, welche Rolle Netzwerke in der außeruniversitären Arbeitswelt spielen. Die Doktorand*innen bekamen von ihren Vorgänger*innen praxisnahe Tipps mit auf den (Karriere-) Weg nach dem Motto: Was ich damals selbst gern gewusst hätte…

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